Vortrag von Prof. Dr. Wilhelm Vossenkuhl am 05.11.2012

Verstehen, was wirklich ist. Wie uns die Philosophie dabei hilft.

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Worum es geht:
Viele meinen, dass nicht mehr die Philosophie, sondern die aus ihr entstandenen Naturwissenschaften erklären, was wirklich ist. In mancher Hinsicht trifft das zu, aber keine Naturwissenschaft kann erklären, was mit dem Wort "Wirklichkeit" gemeint ist. Meistens verwechseln wir vorschnell das Sichtbare und Quantifizierbare mit dem Wirklichen. Ein folgenschwerer Irrtum. Das Verstehen der "Wirklichkeit" ist nach wie vor die Domäne der Philosophie. Sie hilft uns verstehen, was es heißt, wirklich frei zu sein, selbst zu denken, und ein gutes Leben zu führen. Bei alledem geht es zuallererst darum zu verstehen, was die menschliche Wirklichkeit ausmacht. Das ist es, was uns vor allem anderen interessieren sollte.

Zum Referenten:
Prof. em. Dr. Wilhelm Vossenkuhl (geb. 11.12. 1945),
wurde in München promoviert (1972), studierte dann in Cambridge (England) und habilitierte sich 1980 in München. Er war von 1986 bis 1993 Inhaber des Lehrstuhls für Philosophie der Universität Bayreuth, dann bis 2010/11 Inhaber des Lehrstuhls I für Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität. Er publizierte über Ockham, Kant und Wittgenstein. In jüngerer Zeit erschienen "Die Möglichkeit des Guten" (München 2006) und "Solipsismus und Sprachkritik" (2009). Vossenkuhl bekleidete zahlreiche Ämter in der Hochschulpolitik, u.a. als Senator der Deutschen Forschungsgemeinschaft, als Mitglied der Auswahlkommission der International Max Planck Research Schools, als Berater des Landes Baden-Württemberg für die "Hochschulentwicklung 2020" und als Hochschulrat mehrerer Universitäten. Derzeit ist er Vorsitzender des Hochschulrats der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt.

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