Vortrag von Prof. Dr. Dietmar Mieth am 17.11.2008

Wissenschaft – Technik – Ökonomie. Was können wir verantworten?

Worum es geht:
Die rasanten Entwicklungen in Wissenschaft und Technik (insbesondere Biotechnik und Kommunikationstechnik) stehen stets im Zusammenhang mit dem Fortschrittsdenken moderner Gesellschaften und mit den Erfordernissen ökonomischer Effizienz. Verantwortungsfragen kommen dabei zu spät, wenn sie sich im Nachhinein an der Frage orientieren: Dürfen wir alles, was wir können? Die Verantwortung müßte nach vorne verlegt werden und lauten: was wollen wir können? Der Vortrag wird also nicht nur die Frage ethischer Folgenbewertung, sondern auch die Frage der Verantwortung von Zielen und Mitteln behandeln.

Zum Referenten:
Dietmar Mieth, geb. 1940 in Berlin,
1959-1967, Studium der Theologie, Germanistik und Philosophie in Freiburg, Trier, München und Würzburg
1974-1981, Professor für Moraltheologie an der Universität Fribourg (Schweiz)
seit 1981, Professor für Theologische Ethik unter besonderer Berücksichtigung der Gesellschaftswissenschaften an der Universität Tübingen; Gastprofessuren in Freiburg/Schweiz, Zürich und Nijmegen
1985-1990, Aufbau des interfakultären Zentrums "Ethik in den Wissenschaften", Universität Tübingen;
1999-2002, Mitglied und stellv. Vorsitzender des Ethikbeirats des Bundesgesundheitsministeriums
seit 2001, Mitglied der Bioethik-Kommission der Deutschen Bischofskonferenz
seit 2002, Mitglied des Kuratoriums des Deutschen Hygiene-Museums in Dresden: Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates des Berliner IMEW
2003-2005, Mitglied der Enquete-Kommission Ethik und Recht der modernen Medizin des Deutschen Bundestags
seit 2008, Präsident der Meister-Eckhart-Gesellschaft

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